NIEMANDES UFER. Hirten von nichts, Gott als Vorwand (in German)
Eduardo Kwiatkowski
Synopsis "NIEMANDES UFER. Hirten von nichts, Gott als Vorwand (in German)"
Jerusalem, Jahr 1100. Vier Männer, die niemand auserwählt hat, treffen unter einer Mauer aufeinander, von der die Toten herabgeworfen werden.
Pedro, der spanische Kreuzritter, der nicht mehr weiß, wofür sein Schwert dient. Abram, der jüdische Schriftgelehrte, der mit blutverschmierten Händen erwacht. Mohammed, der hinkende Krieger, der nur noch sich selbst gehorcht. Und River, der an nichts glaubt - und gerade deshalb der Einzige ist, den der Hauptmann fürchtet.
Denn in dieser Stadt gibt es keinen Heiligen Krieg mehr. Es gibt nur eine Ordnung. Und ein Hauptmann ohne Namen, der entdeckt hat, dass es nicht der Glaube ist, der Reiche zusammenhält, sondern der Gehorsam. Sich vor irgendetwas zu verbeugen genügt. Vor irgendwem. Die Geste zählt, nicht die Überzeugung.
Die vier fliehen mit einem sterbenden Kind und einem Hund, den niemand zurückforderte, hinaus in die Wüste. Hinter sich lassen sie ein Jerusalem, das nicht erobert, sondern geordnet wurde. Vor sich haben sie einen Verfolger, der nicht töten will: Er will, dass sie knien. Ein einziges Mal. Vor irgendetwas.
Und River, der nichts hat, weiß, dass er das Einzige verlieren würde, was er besitzt, wenn er die Knie beugt: das Recht, zu sein, wer er ist.
Niemandes Ufer ist kein Roman über Religion. Es ist ein Roman darüber, was geschieht, wenn der Glaube zum Vorwand wird und die Angst klare Regeln komplexen Verantwortlichkeiten vorzieht. Ein historischer Roman, der in der Vergangenheit spielt - aber nicht von gestern erzählt. Für Leser von Umberto Ecos Der Name der Rose, Bernard Cornwells Kreuzzugsromanen und Cormac McCarthys Die Straße.