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portada Die Karte als Symbolische Form - Kartografische Repräsentationen des Raums und Ihre Transformation Durch Technische Bilder: Eine Vergleichende Analyse. Weltkarte und Google Earth (in German)
Type
Physical Book
Publisher
Language
German
Pages
88
Format
Paperback
ISBN13
9783640515189

Die Karte als Symbolische Form - Kartografische Repräsentationen des Raums und Ihre Transformation Durch Technische Bilder: Eine Vergleichende Analyse. Weltkarte und Google Earth (in German)

Benedikt Schulte (Author) · Grin Verlag · Paperback

Die Karte als Symbolische Form - Kartografische Repräsentationen des Raums und Ihre Transformation Durch Technische Bilder: Eine Vergleichende Analyse. Weltkarte und Google Earth (in German) - Benedikt Schulte

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Synopsis "Die Karte als Symbolische Form - Kartografische Repräsentationen des Raums und Ihre Transformation Durch Technische Bilder: Eine Vergleichende Analyse. Weltkarte und Google Earth (in German)"

Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Kartographie, Geodäsie, Geoinformationswissenschaften, Note: 1,0, Universität Hildesheim (Stiftung), Sprache: Deutsch, Abstract: Kartografie als Repräsentation des Raums zu untersuchen hei t zwangsläufig, Raumwissenschaft mit Elementen der Bildwissenschaft zu verbinden, denn die Entwicklung kartografischer Verfahren war schon immer abhängig von allgemein bildlichen Repräsentationstechniken. Den mittelalterlichen mappae mundi ging es nicht um geografische Genauigkeit, wie wir das heute von einer Karte erwarten, sondern um die Positionierung des Menschen im heilsgeschichtlichen Kontext; damit sind sie Repräsentanten eines mittelalterlichen, theologischen Weltbildes. Am Beispiel der Ebstorfer Weltkarte (entstanden um 1290) werde ich verdeutlichen, dass mappae mundi dem menschlichen Bedürfnis nach Verortung in einem idealisierten Bild der Welt als determinierte theologische Narration entsprachen, und so weniger Abbild eines physischen als eines zeitlichen Raums waren. Dies wandelte sich mit der Entdeckung der Zentralperspektive um 1425 in Florenz, die zeitgleich mit der (Wieder-)Entdeckung kartografischer Projektionsverfahren das Bild der Welt veränderte. Für die kartografische Raumdarstellung markiert sie einen Wendepunkt, indem sie den Raum berechenbar machte. Der mathematisch konstruierte Raum erlaubt die exakte Lagebestimmung eines beliebigen Ortes oder Körpers und dessen Projektion, also ma stabsgerechte Abbildung, auf einen Bildträger. Fluchtpunkt und Blickpyramide verweisen auf einen definierten Beobachterstandpunkt. Fortan war es also der Blick des Individuums, der den Raum bestimmte oder überhaupt erst erzeugte. Meine Arbeit argumentiert für die Auffassung der Karte als symbolische Form (Panofsky). Auf die Kartografie bezogen ist die Repräsentation durch technische Bilder gleichsam eine Geschichte des sich in die Vertikale aufschwingenden Blicks, des Aufblicks, der dem Apparat

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The book is written in German.
The binding of this edition is Paperback.

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