Gertrud Frey / Der Reichsgraf Jockel: Erzählungen aus der Zeit der Französischen Revolution am Rhein (German Edition) (in German)
Becker, August
Synopsis "Gertrud Frey / Der Reichsgraf Jockel: Erzählungen aus der Zeit der Französischen Revolution am Rhein (German Edition) (in German)"
August Becker: Gertrud Frey / Der Reichsgraf Jockel. Erzählungen aus der Zeit der Französischen Revolution am Rhein Gebundene Ausgabe Berliner Ausgabe, 2026 Durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Karl-Maria Guth Gertrud Frey: Erstdruck in »Westermanns Monatshefte«, Band 60, 1886. Der Reichsgraf Jockel: Erstdruck: 1886 Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2026. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Die Pfalz und der Bliesgau am Ende des 18. Jahrhunderts. Die Französische Revolution überschreitet den Rhein, alte Herrschaftsverhältnisse geraten ins Wanken, französische Truppen ziehen durch Dörfer und Städte, und Freiheit, Gleichheit und Menschenrechte werden plötzlich zu Fragen, die über Leben und Tod entscheiden können. In »Gertrud Frey« begegnet eine selbstbewusste und ungewöhnlich gebildete junge Frau dem geheimnisvollen Robert Sanspeur. Er gibt sich als bescheidener Uhrmacher aus, ist jedoch in Wahrheit ein entschlossener Revolutionär mit weitreichenden politischen Verbindungen. Zwischen beiden entwickelt sich eine leidenschaftliche Beziehung, die immer tiefer in den Kampf zwischen persönlicher Treue, Familie und politischen Überzeugungen hineingezogen wird. »Der Reichsgraf Jockel« führt in den Bliesgau. Der wohlhabende Müller Jockel begrüßt zunächst die neuen Freiheitsideen und legt sich unbekümmert mit der gräflichen Obrigkeit an. Doch als Reichsgräfin Maria Anna von der Leyen auf der Flucht vor den Revolutionstruppen ausgerechnet in seiner Mühle Zuflucht findet, nimmt sein Leben eine unerwartete Wendung. Er verliebt sich in die vornehme Flüchtige und deutet ihre Dankbarkeit als Versprechen einer gemeinsamen Zukunft. August Becker verbindet in beiden Erzählungen historische Ereignisse mit persönlichen Schicksalen. Liebe und politische Leidenschaft, Standesunterschiede und Freiheitsdrang, Hoffnung und Selbsttäuschung bestimmen das Leben seiner Figuren. Zwei Geschichten aus derselben revolutionären Epoche, deren Nachwirkungen weit über das Ende der Kämpfe hinausreichen.